Johannes Kepler - zwischen himmlischen Lichtern und irdischen Schatten - Dr. Christian Pinter - Populäre Vorträge

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Johannes Kepler -
himmlische Lichter und irdische Schatten

Vor 450 Jahren, im Dezember 1571, wurde Johannes Kepler geboren. Er suchte im Kosmos jene Harmonie, die er auf Erden so leidvoll vermisste. Sein Leben steckt voller Widersprüche. Der Streit zwischen den Lutheranern, Calvinisten und Katholiken erschwerte es dramatisch - machte seinen Aufstieg zum berühmten Astronomen letztlich aber erst möglich.

Kepler verfasste Werke mit lyrischen Titeln wie „Weltgeheimnis“ oder „Weltharmonik“. Dennoch schuf gerade er die allererste physikalisch plausible Kosmologie. Kepler stritt für Kopernikus, überwand ihn aber gleichzeitig. Der Schwabe lehnte die Sternzeichen-Astrologie ab, gilt Sterndeutern aber bis heute als Kronzeuge. Und obwohl er im Dienste dreier Kaiser stand, starb er doch in bitterer Armut.

Der Vortrag entführt uns gedanklich zu den wichtigsten Stationen im Leben Keplers: Nach Graz, Prag, Linz und nach Regensburg, wo seine letzte Reise endete.
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